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Findelkind

Ich bin ein emotionales Waisenkind, meine Familie ist gestorben.

Es war kein tragischer Unfall, es war langsam und schleichend. Ich weiß gar nicht mehr wann es anfing. Auf dem Papier stehen sie alle noch, aber wenn ich nach Hause komme, wartet niemand auf mich. 

 

Wir leben nebeneinander in verschiedenen Universien - zur gleichen Zeit, aber wir sehen uns nicht. Wir hören uns manchmal am Telefon, alle Jubeljahre zu sogenannten "Feiern" und langweilen uns mit oberflächlichen Gesprächen. 

 Das Lachen klingt leer und hohl, die langen Tafeln zum Geburtstagen und sonstigen Pflichtveranstaltungen verlieren an Fülle - Menschen sterben, aber ich habe vergessen wer bisher alles tot ist und wer noch lebt. Ich habe mich von niemanden verabschiedet und vermisse auch niemanden.

 Als ich ein kleines Mädchen war, da kam zu meinen Geburtstagen ganz viele Leute und brachten Geschenke und alle saßen lange in unserem Wohnzimmer zusammen. Ich war an diesen Tagen so aufgeregt und glücklich, doch dann habe ich den Anschluss verpasst und plötzlich war da keiner mehr. Irgendwann wurde mein Geburtstag mit der Familie nicht mehr gefeiert.

 

Von Zeit zu Zeit fahre ich in mein altes zu Hause, in das schöne Haus mit dem großen Garten und den vielen Erinnerungen. Dort treffe ich nie jemanden. In den vielen Zimmer existiert keine Menschenseele außer mir. Die Bilder meines Vaters wurden von der Familienwand genommen als er meine Mutter verlassen hatte. Meine Mutter ist bei ihrem neuen Mann, sie hat uns also auch verlassen, meine Schwester und mich.

 

Niemand kommt hierher zurück - nur ich sitze dort in der Hoffnung, irgendwann öffnet sich die Tür und ich bin wieder ein kleines Mädchen an ihrem Geburtstag, das von ihrer Familie liebevoll beglückwünscht wird.

 

Aber meine Familie ist tot - ich bin allein. 

15.9.11 23:08


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Rosť - nicht rosa, nicht rot

Es gibt Momente im Leben, da nehme ich tatsächlich war, dass ich die Frau im Spiegel bin, die mich ansieht und lächelt, die ihre Haare zurecht zupft und ihre Wimpern korrigiert.

Ja ganz recht, nur manchmal erkenne ich, dass das hier in diesem Augenblick mein Leben ist, dass es einzigartig ist und unersetzlich. Es ist vergänglich und kurz und für mich doch von größter Bedeutung. Das bin ich. Das, was passiert ist real. das sind meine Freunde, das ist meine Familie und dieses Gesicht, was es nur einmal auf der Welt gibt, gehört mir ganz allein. 

Aber warum erkenne ich es nur manchmal? Geht es anderen auch so? Wenn ihr mich hört, sagt, ist euch dieses einzige Leben immer bewusst und klar?

Ich halte Sicherheitsabstand zu mir selbst. Kann ich etwas sagen, dass ich noch nie ausgesprochen habe seit Monaten - aus Angst, Angst vor der Realität, aus der Furcht handeln zu müssen, urteilen zu müssen, entscheiden zu müssen?

Ich kann nicht. Selbst hier in Anonymität kann ich es nicht sagen, was ich gesehen habe, was ich erlebt habe, was ich gehört habe, was ich weiß, das glaubt mir doch kein Mensch. 

Ich bin im Konflikt. 

 

19.2.11 00:34


stepping stone

trauer macht müde, wut raubt wertvolle kraft - ich bin ausgelaugt für heute. gesellschaft guter menschen kann uns schnell aufbauen, aber heute ist alles einsam.

was passiert mit einsamen menschen? menschen ohne familie, ohne freunde, ohne partner? unser glück im leben ist so sehr bestimmt von anderen menschen. niemand möchte allein sein, aber gerade diejenigen, die es sind werden oft unnahbar. kontraproduktiv, oder?

 

15.1.11 20:19


love- long distance

"There was a time when you let me know what´s really going on below, but now you never show that to me, do you?"

 

i met you in the dark and didn´t knew what was going on. there´s a power which i can´t stand. suddenly i´m not myself anymore - losing control. you make me feel like a cloud - untouchable, beautiful but also cold and not strong enough.  you are an eternal flame and as cool as a blizzard at the same time. i don´t know what to do. do you want me?  sometimes i´m sure of that. but then you change your face and everything turns dark and cold. darkness - no light, no hope, no feelings. you are a rollercoaster. change your mind as quickly as a chipmunk can climb a tree.

2 years have gone since we met. 2 years of hopes and fears. i was at the highest top of a mountain and at the deepest ground of the sea. upside down - keep on turning. it´s a kind of funny. but you have to know that you are more to me. just more - unable to explain it. more and different to me than any other person in my life. you are special and i am too. those kind of strange relationship between you and me - this is something most of the people only know out of movies and fictional storys. but this is reality - we are reality, we do not need no drama just to create one of the greatest movies of all times. we can have a happy end. so come on and please, let us just be happy.

 

we are deserving it - for sure, my dear.

25.2.10 23:05


freudiges Unwohlsein

Wieder da, doch in Gedanken ganz woanders. Meine Welt steht Kopf, ganz unerwartet platzte die Bombe. Die Gedanken schlagen quer durch den Raum ohne Sinn und Verstand, zieloses Getippe am Rechner, Mich durchflutet etwas, aber was es ist bleibt ungesagt. In meinem Kopf surrt es - was ist das? Ein Gefühl,  das längst vergessen liegt, so scheint es. Verwirrung macht sich breit und zieht Kreise. Müde und doch schlaflos, himmelhochjauchzend und wieder betrübt. Ich verliere die Kontrolle, Vernunft schweigt und ist nicht zum Reden zu bewegen.

Die Welt ist eine andere. Der Himmel, die Straßen, ich selbst. Meine Hände sind leicht und schwer zugleich, komisches Kribbeln macht sie unruhig. Innere Aufregung - aber wovor? Es passiert doch nichts, sagt der Verstand. Doch, schreit das Gefühl. Bauch, Herz und Kopf streiten sich über mich.

Ein Wunsch, ein Gedanke, ein Blitz im Körper. 

15.2.10 14:32


Family Values

I had a sister named Emma Mississippi
is a river that floats in the states.
Just like the memory in the wisdom of the water
our souls were connected in so many ways, well
Even though we haven't talked in a while
I'm still waiting for the day to come when you will arrive
I'm sorry if I ruined happy times we've been through
but no wonder, if I can spend my days without you and

I had a mother, and her name is Carolina
Carolina is a state in the states
I think there's fifty but there's only one mother
and she won't even look in my face, well
You know I'd give it all to be loved by you again
but everything's my fault so I'll carry the blame
But now I'm growing, I get older while the days pass by
soon I'll be dying, thinking you won't look me in the eyes



And it's sad

so sad
Family values
that we had, it's just a memory
in your mind, what you gone bad
There's no love

I had a father named Mr Engelbert
and Engelbert Humperdinck sings really good
I haven't heard him but I hear my fathers voice
it's in the dreams where things are like they should
I miss your love which came naturally
sometimes I cry, when I think about how things used to be
Well at least come and visit me for only one time
daddy I love you but I know you won't pay me no mind


And it's sad
it's so sad
Family values
that we had
It's just a memory in your mind

we've gone bad


There's no love, no

no

(Johnossi)

3.2.10 21:09


Spiegelbild

Da steht sie, die Wunderschöne. Ein Makel lässt sich kaum erkennen. Kokett ist sie und durchaus amüsant. Verzaubert alle Menschen um sich herum mit schnellem Wimpernschlag. Gesellschaftsfähig - so nennt man das. Durch Charme und Sympathie liegt ihr die Welt zu Füßen. Überall gern gesehen, schwebt sie durch die Welt, sie weiß es genau, sich ins rechte Licht zu rücken.

Niemand würde erahnen, was geschieht, wenn das Zwielicht des Vollmondes auf ihr Porzellangesicht fällt. Diese Nachtgestalten verbergen sich im Dunkeln, kaum jemand hat sie je gesehen. Ihr Name ist Pech, Schwefel, Jähzorn, Wut. Das Tier in ihr - das immer wacht und niemals schläft. Gefangen im vergoldeten Käfig, dort liegt es und lauert darauf endlich frei zu sein. Es ersehnt einen Erlöser, einen Befreier, einen Wagemutigen. Es will die Zähne fletschen, hetzen und zerstören. Unheil ohne Moral.

Sie hat es gut versteckt. Doch diese Bestie soll nicht der einzige Gefangene sein. 

Des Abends kehrt sie zurück in die wohl vertrauten Gemächer. Sie streichelt die Bestie, bis sie ruhig wird und einschläft. Es dauert lang, doch ist von Nöten, sonst gibt es keine Ruhe.

Versteckt hinter tausend Schlößern, steht ein Spiegel, schlicht und einsam. Jeder der dort hineinblickt, erkennt sich selbst, sagt man. Erschreckender ist es dann. was man erblickt, wenn sie hineinsieht. Dort sitzt ein kleines Kind, ganz nackt. Der Raum ist dunkel, es ist allein. Die langen Schwarzen Haare verdecken das Gesicht. Die dünne, weiße Haut spannt sich um die hervortretenden Knochen des Geschöpfs. Narben überziehen die Gestalt. Es kann nicht gehen - nur kriechen, es kann nicht sprechen - nur wimmern. Ob das ständige Zittern aus Angst oder Kälte ist, bleibt ungesagt.

Endlos.

 Hat sie ihre bösen Geister schlafen gelegt, vergönnt sie sich selbst  etwas Ruhe vor dem neuen Tag.

Leere.

13.12.09 16:02


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