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vernunft - der liebeskiller

liebe ist ein unordentliches gefühl. da ist kein platz für objektivität. menschen, die versuchen ständig auf rationale art und weise clevere ratschläge zu geben, scheitern.
sätze wie "an deiner stelle hätte ich schon längst das ganze beendet" erzielen kaum wirkung.
wenn ein mensch vernünftig ist, kann er nicht verliebt sein. das hat mutter natur schon perfekt eingerichtet. es ist durchaus unromantisch zu wissen, dass verliebtheit nichts weiter als eine chemische reaktion ist, mit der aufgabe unser hirn zu vernebeln und uns paarungswillig zu machen.
das funktionierte bei unseren vorfahren alles noch ziemlich gut, bis heute. der moderne mensch ist mit vernunft und logik gesegnet, vor allem mit der fähigkeit aus erfahrungen zu lernen. jeder der einmal liebt, leidet vorraussichtlich irgendwann. wer wurde noch nicht durch eine liebschaft verletzt? genau das wird uns öfters zum verhängnis.
mir wird gerne gesagt ich würde liebe als schwäche empfinden. richtig. sie macht nämlich verdammt verletzlich, das habe ich in den letzten jahren gelernt.leider. denn was resultiert daraus?? "emotionale verklemmtheit", so hat es ein freund liebevoll bezeichnet.

doch ich bin nicht der einzige mensch auf diesen planeten, der so geworden ist. und wer ist schuld? die ewige vernunft. sie sagt: "kind, sieh dich vor, es könnte wieder weh tun".
sie vergleicht, sie warnt, nur eins tut sie nicht,zumindest in diesem fall, und das ist: schützen.
man kann vernünftig sein wie man will das resultat sieht wie folgt aus: man ist verliebt und merkt es nicht. warum? man will es nicht wahrhaben oder verdrängt es, bloß nicht ins bewusstsein damit.

andere situation: jeder kennt es, man ist an jemanden interessiert und weiß nicht, soll ich ihn/sie jetzt küssen oder ihre/seine hand nehmen oder ihn/ sie überhaupt erstmal ansprechen. woher kommt diese verklemmtheit? vernunft. denn sie warnt vor den konsequenzen.

aber hier kommt die erlösung: instinkt und intuition. wir menschen hören in solchen dingen heutzutage viel zu selten auf unser gefühl. aber das ist ein sehr wertvolles überbleibsel unserer vorfahren, die ja in ihrer verbalen kommunikation weitaus eingeschränkt waren. köpersprache und tonart waren ausschlaggebend.
selbst heute ist es beim kennenlernen weniger wichtig was man sagt als die art und weise wie man es sagt.

fakt ist: keine große liebesgeschichte basiert auf vernunft.

in herzensangelegenheiten sollte man auch auf sein herz hören. sachliches pro und contra führt nur zu nichts. wenn es in einem moment wirklich das größte wäre jemanden zu küssen, dann sollte man diesem wink folgen. natürlich bleibt uns leid nicht erspart.
aber das happy- end ist vielleicht nicht die geglückte partnerschaft, sondern, dass man trotzdem die hoffnung nie aufgibt.
7.12.09 22:11
 


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